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Scheckübergabe bei MegaPart:
IT-Spezialisten zeigen soziales Engagement

Die Mitarbeiter von MegaPart verzichteten letztes Jahr auf eine große Weihnachtsfeier. Das eingesparte Geld, von Geschäftsführer Harald Deinzer großzügig auf 5.000 Euro aufgerundet, wurde am Donnerstag, 15. April, dem Kinderhospiz-Dienst für Karlsruhe und den Landkreis bei einer symbolischen Scheckübergabe gespendet.


Wenn ein Kind schwer oder gar unheilbar erkrankt, ist dies ein schwerer Einschnitt in das Familienleben. Hier beratend und betreuend zur Seite zu stehen, ist das Ziel des Kinderhospiz-Dienstes für Karlsruhe und den Landkreis. Im letzten Jahr konnte der Kinderhospiz-Dienst 15 Familien so helfen, wie Gründerin und Koordinatorin Flora Asseyer bei der symbolischen Scheckübergabe ausführte.
MegaPart Geschäftsführer Harald Deinzer  betonte, dass sich MegaPart seit ihrer Gründung im Jahr 1999 als Karlsruher Unternehmen definiere und es ihm von daher besonders am Herzen liege, soziale Einrichtungen für Kinder und Familien in Karlsruhe zu unterstützen. „Die Mitarbeiter von MegaPart sind zumeist selbst Mitglieder von jungen Familien und haben kleine Kinder, so sind wir für dieses Thema besonders sensibilisiert, denn der Gedanke an schwere Krankheit in der Familie erfüllt uns alle mit Sorge. Da ist es gut zu wissen, dass es Einrichtungen wie den Kinderhospiz-Dienst gibt“.
Der Kinderhospiz-Dienst ist ein relativ junger Verein, er wurde erst im Jahr 2006 gegründet und wird vom Caritasverband und dem Diakonischen Werk Karlsruhe/Landkreis mitgetragen. Allerdings nur bei der Infrastruktur, viele Leistungen können jedoch nur über Spenden finanziert werden.

Einen Einblick in die Arbeit des Kinderhospiz-Dienstes gibt dessen eigene Konzeption:
Der Kinderhospizdienst unterstützt die Familien durch den Einsatz haupt- und ehrenamtlicher Kinderhospizbegleiter. Zielgruppe sind Familien, in denen Kinder oder Jugendliche mit chronischen, lebensbegrenzenden Erkrankungen leben. Pro Jahr sterben in Deutschland nach Aussage von Flora Asseyer rund 5.000 Kinder an den Folgen ihrer Erkrankung. Dabei entfällt rund ein Drittel auf Krebserkrankungen während sich die weiteren zwei Drittel auf Erkrankungen des Stoffwechsels, Genetische Erkrankungen (z.B. Mucoviscidose),  Muskelerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen sowie Hirn- oder auch Mehrfachschädigungen (u.a. durch Sauerstoffmangel infolge eines komplizierten Geburtsvorgangs oder durch Unfälle hervorgerufen) verteilen.


Die Kinderhospizbegleiter übernehmen bedarfsorientiert dabei folgende Aufgaben:
• Sie verbringen Zeit mit dem kranken Kind und sind für all seine Wünsche und Fragen da
• Sie widmen sich den Geschwistern
• Sie sind Gesprächspartner für die Familie
• Sie übernehmen alltagspraktische Tätigkeiten
• Sie schaffen zeitlichen Freiraum für die Eltern, den diese dann für sich nutzen können

Statistisch gesehen gibt es im Einzugsbereich des Kinderhospiz-Dienstes für Karlsruhe und den Landkreis (rund 750.000 Einwohner) ca. 120 Familien, die sich mit der Diagnose einer schweren oder lebensverkürzenden Erkrankung eines Kindes konfrontiert sehen.


Harald Deinzer und die Mitarbeiter von MegaPart hoffen, mit ihrer Spende den Kinderhospiz-Dienst bei seiner wertvollen Arbeit unterstützen zu können.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage des Vereins:
www.kinderhospizdienst-karlsruhe.de

Und weitere Spenden werden gerne unter dem Stichwort „Kinderhospizdienst“ auf dem Konto des Diakonischen Werkes Karlsruhe, Kto. 9 002 205, BLZ 660 501 01, entgegengenommen.
mp/stz



Scheckübergabe im Technologiepark: Flora Asseyer, Gründerin des Kinderhospiz-Dienstes für Karlsruhe und den Landkreis, nimmt den symbolischen Scheck von MegaPart Geschäftsführer Harald Deinzer entgegen.  Foto: mp/stz
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