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13. Nov 2013

Chancen und Risiken der Cloud

Neuheiten werden gerade in Deutschland erst einmal unter die kritische Lupe genommen. Das trifft auch auf neue Techniken im IT-Bereich zu. Cloud Computing heißt das Zauberwort, das schon eine ganze Weile polarisiert und die potentiellen Nutzer in begeisterte Anhänger und entschiedene Gegner spaltet. Am häufigsten taucht die Frage auf, ob die Daten in einer Cloud tatsächlich sicher sind. Viele sind verunsichert und befürchten, dass gerade die Umgebung einer Cloud besonders gefährdet und ein Anreiz für kriminelle Hacker ist. Wer würde schon gerne die Wertsachen in die Wohnung seines Nachbarn stellen, wenn er weiß, dass sein eigenes Zuhause mit einer Videokamera und einer Alarmanlage geschützt ist. Mit anderen Worten, jeder hält sein eigenes Rechenzentrum für den sichersten Ort für seine Daten. In der Praxis sieht es leider so aus, dass der private oder geschäftlich genutzte Computer selten hinreichend gegen Cyber-Kriminelle geschützt ist. Einbruchsversuche, die zum Glück nicht immer gelingen, sind an der Tagesordnung.

Datenschutz und Datensicherheit beim Cloud Computing

Es ist nicht zu leugnen, dass mit dem Cloud Computing zahlreiche sicherheitsrelevante Fragen verbunden sind. Wie ist es um die IT-Security bestellt? Sind Datenschutz und die Sicherheit der Daten ausreichend? Eine neue Technologie lockt kriminelle Hacker an, die es geradezu als Herausforderung ansehen, den Zugang zu einer Cloud zu knacken. Beliebtes Ziel dieser Spezies, die es auf Cloud-Service-Provider abgesehen haben, sind in der Regel Angriffe auf Webanwendungen. Dabei versuchen die Cyber-Kriminellen Sicherheitslücken zu ihrem Vorteil auszunutzen. Das geschieht zum Beispiel durch SQL Injection, wie die Untersuchung einer amerikanischen IT-Sicherheitsfirma ergab. Neben Attacken auf Webanwendungen sind die Cloud-Service Betreiber Brute-Force-Angriffen ausgesetzt. Wenn die Hacker Firmennetzwerke angreifen, gehen sie dagegen zielbewusster vor und arbeiten beispielsweise mit Schadprogrammen. Auch wenn zur Zeit das Hauptinteresse der Cyber-Kriminellen den Firmennetzwerken gilt, ist es dennoch nicht zu leugnen, dass Cloud-Computing-Rechenzentren nicht die absolute Insel der Sicherheit ist.

Was für Cloud-Computing spricht

Wer sich auf die Technik eines anderen verlässt, begibt sich in eine gewisse Abhängigkeit. Die Technik eines Cloud-Computing-Dienstleisters kann zeitweise ausfallen. Äußere Umstände wie regionale Unwetter können den Zugriff zu den Firmendaten verhindern. Der Provider kann über Nacht seine Firmenpolitik zum Nachteil des Kunden ändern. Es gibt eine Menge Fallstricke. Andererseits bietet das Cloud-Computing gerade für junge Unternehmen eine gutes Basis für Lean Start-ups. Firmengründer können zum Beispiel verschiedene Verwaltungsaufgaben und Buchhaltung auslagern und sparen auf diese Weise Hardware und eventuell Personal. Es muss während der Startphase eines Unternehmens kein Geld für IT-Spezialisten und eigene Server ausgegeben werden. Das Ersparte kann von dem Jungunternehmer sinnvoller investiert werden , damit der Expansion der Firma nichts im Wege steht. Wenn der Erfolg es erforderlich macht, können jederzeit Kapazitäten dazu gemietet werden.

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