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15. Apr 2014

IT-Trends 2013/2014 – Platz 2: Master Data Management

Stammdaten zählen in jedem Unternehmen zu den überlebensnotwendigen Daten, die für jeden IT-Verantwortlichen zu den obersten Prioritäten gehören sollten. Kein Wunder also, dass es das Master Data Management bei der Umfrage von Capgemini in Deutschland unter die TOP 5 der IT Trends 2013/2014 geschafft hat. Der zweite Rang gibt ziemlich exakt den Stellenwert des Master Data Managements wieder, auch wenn daraus noch nicht flächendeckend die adäquaten Maßnahmen in den Unternehmen getroffen werden.

 

Stammdatenpflege als Basis für wirtschaftlichen Erfolg
Es ist keine hohle Floskeln, wenn die Stammdaten eines Unternehmens auch als verborgene Schätze bezeichnet werden. Die Masta Data sind die Lebensader eines Unternehmens und wollen rundum gut gepflegt sein. Stammdaten beinhalten Daten zu Kunden und zu Produkten und ebenso die entsprechenden Informationen zu den Mitarbeitern. Für die Unternehmen bedeutet Pflege der Master Data, in das Master Data Management zu investieren. Wer auf diesem Sektor geizt, spart garantiert an der falschen Stelle. Aber Investitionen sind nur erfolgreich, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Die Capgemini-Studie legt offen, dass in den Geschäftsprozessen der Firmen Fehler und Inkonsistenzen zu erkennen sind. Vor allem die sogenannten weichen Faktoren können viel über die Qualität des Masta Data Managements aussagen. Neben einem angemessenen Budget für die anstehenden Aufgaben bedarf es einer zielorientierten Gouvernance. Die rückhaltlose Unterstützung der Unternehmensleitung gehört selbstverständlich zum Gesamtpaket, um die „verborgenen Schätze“ erfolgreich an Land zu ziehen.

MDM erst in zweiter Linie ein technologisches Problem
Das erfolgsorientierte Masta Data Management ist nicht vorrangig ein technologisches Problem. Wird allerdings der kritische Erfolgsfaktor hinzugezogen, so ist nur in etwa einem Drittel der Unternehmen die verantwortliche IT auf der Höhe der Zeit. Wie in vielen anderen IT-Bereichen auch, muss beim Masta Data Nachhaltigkeit ein wesentlicher Faktor sein, der vom Management der Unternehmen angestoßen und ebenso nachhaltig verfolgt werden muss. Nachhaltigkeit gehört auch deshalb auf die Tagesordnung, weil das Masta-Data-Management für Firmen jeder Größenordnung ein langfristiges Thema ist und in Zukunft nichts von seiner Bedeutung einbüßen wird.

 

Bessere Datenqualität durch zentrale Gouvernance
Für eine bessere Datenqualität ist eine zentrale Gouvernance wichtig. Eine Organisationseinheit, die unternehmensweit Daten sammelt und auswertet, ist hilfreich bei der Steuerung aller relevanten Prozesse. Eine zentrale Plattform ist gegenüber der dezentralisierten Steuerung klar im Vorteil und bringt ein Plus in der Datenqualität. Schwachpunkte des Masta Data Managements sind in der Regel die mangelnden Aktualität der Daten, denn während die Datenmenge unaufhörlich wächst, entsteht eine Überforderung der innerbetrieblichen IT. Das eine zieht das andere nach sich. Daten sind nicht mehr korrekt oder haben ihre Gültigkeit verloren. Dadurch geht die Effizienz verloren. Dabei ist gerade eine Effizienzsteigerung für jedes Unternehmen überlebenswichtig. Sie kann nur erreicht werden, wenn der Zusammenhang zwischen den Prozessen des Kerngeschäfts und den Stammdaten erkannt wird. Die Grunddaten eines Unternehmens müssen nicht nur periodisch, sondern permanent angepasst werden Externe Spezialisten können diese Aufgabe übernehmen und sämtliche Artikel-, Lieferanten- und Kundenstammdaten pflegen. Durch qualifiziertes Masta Data Management gelingt es rasch, die Rendite zu steigern.

 

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