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11. Jul 2019

Initiative Refill: MegaPart gibt kostenlos Wasser an Passanten aus

MegaPart ist ab sofort offizielle Wasser-Auffüll-Station der Initiative „Refill Deutschland“.

In allen Cafés, Bar und Shops mit dem Refill-Aufkleber am Fenster können Passanten kostenfrei Leitungswasser in ihr mitgebrachtes Gefäß auffüllen lassen. Also auch gerne bei uns in Durlach, Zur Gießerei 6-8.

Das ist gesund, günstig und nachhaltig – und passt daher sehr gut zu MegaPart.

Wir setzen uns seit vielen Jahren für eine nachhaltige, ressourcenschonende Umwelt ein. Wir kompostieren in unseren Büros einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Abfall und verwenden nachhaltige Marketing-Artikel. Bei der Bestellung unserer Holzkulis haben wir zum Beispiel darauf geachtet, dass sie nicht in Plastik verpackt sind.

Deshalb machen wir bei Refill natürlich gerne mit und freuen uns, wenn Schüler, Rentner und andere Durstige das Angebot rege nutzen.

Weitere Informationen finden Interessierte auch auf der Homepage von Refill. Hier können beispielsweise auch die Karlsruher Unternehmen auch angeschaut werden, die diese Initiative unterstützen.

 

Refill: Wasser auffüllen

Diesen Aufkleber haben wir gut sichtbar bei uns angebracht.

 

 

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH


13. Mai 2019

Hinweis auf Workshop „Angewandte Improvisation“ bei MegaPart – Teil II des Interviews mit Leonie Michaelis

Weiter geht es mit Violas Fragen an Leonie Michaelis. Sie ist Coach mit Schwerpunkt „Angewandte Improvisation“ und wird ab dem 23.05.19 einen 7-teiligen Workshop bei MegaPart anbieten.

Inwiefern inspiriert Deine Arbeit zu den agilen Werten des Scrum – Offenheit, Commitment, Respekt, Mut, Fokus?

Offenheit – Improvisieren heißt, echt sein und zugänglich sein. Das brauche ich auch, um auf Lebens- und Arbeitsbühnen mit meinem Gegenüber gemeinsam zu agieren, z.B. Angebote zu machen, mich auf andere Menschen und Bedingungen authentisch einzustellen.

Commitment – Beim Impro heißt es „Alles ist ein Angebot“ und ich lerne, mich aus der Deckung zu wagen. Im Impro sowie in einem crossfunktionalen agilen Team geht darum, etwas gemeinsam zu erschaffen. In dieser Co-Kreation bringt jede*r ein, was er*sie kann und jede*r hat die Verantwortung, das herauszulocken, was die Anderen können. Manchmal kann die Fähigkeit, die ich einbringen kann, aber auch sein, dass ich mich rausnehme, weil ich das Ergebnis nicht besser machen kann. Das im Impro zu erkennen, wie auch im Projekt, finde ich sehr hilfreich. In einem von Vertrauen geprägten Umfeld wäre dieses sich Rausnehmen keinesfalls fehlendes Commitment. Das wahrzunehmen und zu akzeptieren, ist eine hohe Kunst um die es auch im Impro geht.

Respekt – In meinen Seminaren sage ich zu Beginn „First love yourself“, denn so wie es mir geht, geht es dann auch dem Gegenüber oder der Gruppe. Es ist meine Verantwortung, wenn ich auf die Bühne gehe oder zur Arbeit komme, dass ich in einer guten Verfassung bin, die ich nur maßgeblich beeinflussen kann.

Im zweiten Schritt kann ich die Anderen gut aussehen lassen, in dem, was sie tun und am besten und gerne tun. In einem diversen Team gibt es ja sehr unterschiedliche Fähigkeiten und Neigungen, in welchen Leute glänzen können. Dazu kann ich anderen verhelfen, wenn ich das weiß. Wenn ich es noch nicht weiß – herausfinden. Spielerisch. Das könnten die Leser*innen ja gleich mal ausprobieren! Schritt 1: Herausfinden, was macht meine*n Büronachbar*in glücklich?
Schritt 2: Umstände kreieren, in denen er*sie genau das tun kann.
Schritt 3: positive Veränderung (gemeinsam) wahrnehmen und sich freuen.
Aujaa!

Mut – Manchmal bedarf es einer großen Portion Mut, wenn ich irgendwo reinspringe, ich einen Impuls verspüre und die Geschichte oder das Projekt voranbringe. Da hilft es, z.B. durch angewandte Impro, sich aus der Deckung zu wagen und die Erfahrung gemacht zu haben, dass das klappt oder ein Scheitern kein Untergang ist. Scheiter heiter und weiter quasi.

Fokus – Um gute Geschichten zu erzählen ist es wichtig, im Hier und Jetzt zu sein und positive Geschichten zu erzählen. Da muss nicht heißen, dass es ein Happy End geben muss. Man kann auch zu kontroversen Rollen auf der Bühne ja sagen und diese grandios ausfüllen. Wenn Menschen im Stress sind, beschäftigen sich die Menschen oft nicht mit sich selbst oder miteinander, sondern eher mit Dingen, Themen oder Personen im „Außen“, die man nicht ändern kann. Das kennen viele auch aus ihrem beruflichen Alltag. Im Impro erlebt man, dass der Flow entsteht und die Geschichten Relevanz fürs Publikum haben, wenn die Akteure miteinander in der Rolle im Kontakt bleiben. Man lernt, durch Impro die „Geschichten“ im Fluss zu halten.

Was kann angewandte Improvisation in einem Unternehmen sonst noch verändern?

Ich finde, dass das Miteinander fehlerfreundlicher wird. Im Sinne von: Was vorher als Fehler angesehen wurde, kann sich später als hilfreiche Erkenntnis herausstellen. Fehlerfreundlichkeit heißt nicht das Fördern von schlechter Qualität, sondern dass man nicht in Angst verharrt und Fehler unter den Teppich kehrt, sondern die Energie wechselt und daraus lernt.

Woher kommen Deine typischen Kursteilnehmer? Und was bewegt sie, zu Dir in den angewandten Improkurs zu kommen?

Es sind viele Führungskräfte und Unternehmer*innen. Was sie bewegt, ist ihr Wunsch besser gesehen, gehört und verstanden sein zu wollen, indem sie sich wirkungsvoller präsentieren. Ihre Kundenzufriedenheit steigt, weil sie sich präziser auf ihre Kunden einstellen können. Im Unternehmen 5.0 geht es verstärkt um den Menschen. Manche arbeiten zwar viel mit Menschen, sind aber etwas kontaktscheu. Denen kann ich mit meinem Angebot helfen.

Wie unterscheidet sich Dein Kurs von anderen Angeboten auf dem Markt, z.B. an der Volkshochschule?

Ich habe mir immer auf die Fahne geschrieben, angewandte Improvisation zu machen. D.h., ich lege viel Wert auf den Transfer in den Alltag. Es ist mir wichtig, dass wir darüber sprechen, inwiefern die Inhalte übertragbar sind auf die diversen Kontexte, in denen sich meine Teilnehmer bewegen.

Ich ermutige meine Teilnehmer*innen, darüber nachzudenken, was sich im Nachgang der Kurse verändert hat und fordere sie auf, konkrete Übungen auch im Alltag anzuwenden. Es freut mich, wenn ich eine Veränderung oder oft auch Verbesserung berichtet bekomme.

Auf welche Ressourcen/ Erfahrungen greifst Du zurück, wenn Du als Coach mit Gruppen arbeitest?

15 Jahre Soziale Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, Familiensysteme, Jugendarbeit, erlebnispädagogische Trainings und 9 Jahre leidenschaftliches Spielen von Improvisationstheater.

Dabei stehe ich seit 2010 regelmäßig mit wechselnden Gruppen auf den Bühnen der Region und spiele Improtheater.

Leonie, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, zu diesem Interview zu MegaPart zu kommen. Noch sind Plätze in Deinem Workshop bei uns frei. Wie viel kostet er und wo melden sich Interessent*innen am besten? 

Hier noch mal die Eckdaten für Interessent*innen: Die sieben Termine sind immer donnerstags vom 23.5. – 18.7.19 jeweils von 18:30-20:30Uhr. MegaPart ist in Durlach verkehrstechnisch bestens angebunden (Zur Gießerei 6, 76227 Karlsruhe). Der Kurs kostet regulär 289€, wer sich auf „#MegaImpro“ bezieht, bekommt ihn sogar für 239€. Am besten melden sich Kursteilnehmer*innen per Mail unter kontakt@leonie-michaelis.com. Hier findet ihr weitere Informationen zum Kurs. Er füllt sich stetig mit neuen Anmeldungen von Teilgeber*innen, aber es gibt noch Plätze. (Stand 13.05.2019)

Dipl.-Ing. Viola Frankenberg
Abteilungsleiterin Recruiting & Partnermanagement
MegaPart GmbH


06. Mai 2019

Agilität trainieren mit Improtheater – Workshop mit Leonie Michaelis bei MegaPart ab 23.05.2019

Ein Novum bei MegaPart: Wir öffnen der interessierten Öffentlichkeit nicht nur für einen Abend unsere Türen, sondern dieses Mal für sieben Termine in Folge! Angeleitet von Leonie Michaelis werden 12 Teilgeber*innen bei uns ein temporäres Zuhause für den Workshop „Au ja! Impro Afterwork.“ finden – dahinter verbirgt sich angewandte Improvisation – eine gute Möglichkeit, das eigene agile Mindset weiter zu verinnerlichen. Zur Einstimmung und zum tieferen Verständnis dieser Gelegenheit hat Viola Frankenberg ein zweiteiliges Interview mit Leonie Michaelis geführt:

Leonie, Du gibst bei MegaPart einen 7-teiligen Workshop zu angewandter Improvisation. Wie kam es dazu?

Ich glaube, dass MegaPart und ich gut zusammen passen, weil MegaPart und Leonie einige gemeinsame Werte haben. Außerdem gibt es bei Euch bereits zwei Mitarbeiterinnen, die sich regelmäßig dienstags von mir in meinem Kurs improfizieren lassen. Und wohl zwei weitere Mitarbeiter*innen, die dieses „Impro“ auch schon kennen. Gute Kombi würde ich sagen.

Welches sind denn Deine Werte? Hast Du die mal ausformuliert?

Wertschätzung (ich bin ok, du bist ok), Ehrlichkeit (sagen was ist, nicht was sein sollte), Toleranz (alle haben gute Gründe für ihr Verhalten) und Liebe – mit offenem Herzen vertrauen. So habe ich MegaPart auch kennengelernt: wie man mit und über Kunden spricht, wie man miteinander arbeitet. Außerdem kenne ich drei Mitarbeiter*innen von MegaPart durch meine Improarbeit: Mit Moritz habe ich mal gemeinsam auf der Bühne gestanden und Viola und Vanessa sind aktuell in einem meiner Kurse aktiv.

Wie nennst du eigentlich Deine Profession?

Ich bin Neugierologin mit Schwerpunkt „Menschliches Miteinander“ in diversen Kontexten. Meine Forschungsrollen sind Trainerin, Coach, Beraterin und Speakerin  – dabei ist angewandte Improvisation nur eines meiner Werkzeuge.

Was ist Deine persönliche Definition von improvisieren?

Zu erstmal, was es für mich NICHT ist: Die Ad-hoc-Reaktion, also der Ausgleich von Mängeln! Im Sinne von „stümperhaft“ oder belieblig.

Meiner Meinung nach ist es das kreative Agieren, unter Zuhilfenahme vorhandener Skills und Wissen, um beides dann in einem neuen Kontext einzusetzen. Dazu sind ein paar Grundkenntnisse notwendig, sonst geht es schief, wie bei jemandem der einfach mal kocht, ohne Vorkenntnisse zu haben.

Wo siehst Du Parallelen zwischen Agilität und Impro?

Es gibt in der agilen Welt das vielzitierte Akronym VUCA, was mehrere Ausformulierungen hat:

V – Vision – ohne legt man bei der Projektarbeit nicht los und beim Improvisieren orientiert man sich daran.
V kann auch für Volatilität, also Unbeständigkeit stehen. Die agile Welt macht sich das zu Nutzen, indem die Produkte in Iterationen entwickelt werden und auf kurzfristig veränderte Anforderungen reagiert wird. Impro lebt von der Unbeständigkeit und spielt damit, um gemeinsam große Geschichten zu erschaffen.

U – Understandig – agiles Projektmanagement will allen Beteiligten Gehör verschaffen und verstehen, wer was braucht, um exzellent zu arbeiten oder zufriedene*r Kund*in zu sein. Impro ergründet die Figuren auf der Bühne, um deren Intensionen zu verstehen.
U kann auch Unsicherheit bedeuten. Damit müssen wir wohl alle immer wieder umgehen. Im Impro lernen wir, die Angst davor zu verlieren, indem wir mit dem Mindset „scheiter heiter“ einfach mal machen – könnte ja klappen. Und wenn nicht, haben wir wieder was gelernt. Zum Beispiel, dass nichts (wirklich) Schlimmes passiert ist.

C – complexity – agile Projekte sind komplex. Es gibt diverse Rollen, Kommunikationsaufgaben, Zeitschienen, uvm. Impro ist auch komplex. Als Spieler*in auf der Bühne habe ich viele Ebenen auf einmal im Blick: Wie geht es mir als private Person in Abgrenzung zu wie geht es meiner Figur? Wie geht es meine*r Spielpartner*in? Wie geht es der gespielten Figur? Wo stehen wir in der Geschichte? Was muss dramaturgisch als Nächstes passieren und welche Regieanweisung braucht es? Und – sehr wichtig – wie geht es dem Publikum? Sind sie in der Geschichte? Gibt es ein Störgefühl, das benannt werden sollte?
C- steht auch für Clarity. Klarheit ist essentiell. Wenn Du weißt, was Du tust, kannst Du tun, was Du willst (was NICHT der Freibrief ist, ein*e fiese*r Zeitgenosse*in zu sein). Das gilt für die agil transformierte Welt und auch für angewandte Improvisation – hier gibt es Regeln, Strukturen und Vereinbarungen.

A – Ambiguität – Mehrdeutigkeit. Impro macht sich Mehrdeutigkeiten zu Nutze. Spielt damit und überrascht das Publikum, indem es erwartete Reaktionen und Verhalten uminterpretiert oder in einen anderen Kontext setzt. A steht aber auch für Agilität – Flexibel und proaktiv. Das braucht man auch überall. Familiensysteme profitieren auch davon. Also eigentlich wir alle.

Leonie, Du hast so viel zu berichten! Um mehr Raum für Inhalt zu schaffen, teilen wir das Interview mit Dir in zwei Teile und machen hier einen Cut.

Freut euch auf Teil 2 dieses Interviews in ein paar Tagen!

Hier aber schon mal die Eckdaten für Interessent*innen: Die sieben Termine sind immer donnerstags vom 23.5. – 18.7.19 jeweils von 18:30-20:30Uhr. MegaPart ist in Durlach verkehrstechnisch bestens angebunden (Zur Gießerei 6, 76227 Karlsruhe). Der Kurs kostet regulär 289€, wer sich auf „#MegaImpro“ bezieht, bekommt ihn sogar für 239€. Am besten melden sich Kursteilnehmer*innen per Mail unter kontakt@leonie-michaelis.com. Hier gibt es weitere Informationen zum Kurs.

Dipl.-Ing. Viola Frankenberg
Abteilungsleiterin Recruiting & Partnermanagement
MegaPart GmbH

 


09. Apr 2019

MegaPart zum 3. Mal Gastgeber der Scrum User Group Karlsruhe

Scrum User Group Karlsruhe

MegaPart lädt zur Scrum User Group ein.

Am Mittwoch war es soweit und MegaPart öffnete zum dritten Mal seine Türen, um den Gästen der Scrum User Group ein temporäres Zuhause zu bieten. Fast 50 Leute kamen in unsere Durlacher Geschäftsräume auf dem alten Gelände der Gießerei, um sich neue Impulse zum Thema Qualitätsmanagement im agilen Umfeld zu holen.

Die Karlsruher Scrum User Group ist zertifizierter Partner der Scrum Alliance®, der größten Scrum Community der Welt. Beim Besuchen der Veranstaltungsreihe der Scrum User Group konnten unsere registrierten Besucher sogar Bonuspunkte, sogenannte Scrum Education Units®, sammeln und so ihre Scrum-Kompetenz stärken.

Die anwesenden Scrum Master, Coaches und Mitarbeiter im Qualitätsmanagement freuten sich auf den Agile Coach Daniel Hommel, der durch den interaktiven Abend mit Vortrag und Workshop führte. Durch seine Arbeit als Coach und Berater kennt dieser zahlreiche Unternehmen, die (teil-)agil arbeiten und gleichzeitig qualitativ hochwertige Produkte herstellen möchten. Dazu müssen sie klassische Qualitätsmethoden mit agilen Arbeitsweisen in der Entwicklung kombinieren. Daniel Hommel gab dazu einen intensiven Einblick, wie das gelingen kann.

Klassische Qualitätsmanagementmethoden greifen inzwischen nicht mehr immer und da gilt es, für das agile Umfeld neue Lösungen zu etablieren, die Qualität sicher zu stellen. Das wiederholende, schrittweise Vorgehen schafft Raum für neue Ideen und ermöglicht es, Fehler frühzeitig zu erkennen. Allein dies kann die Kosten durch Fehlentwicklungen reduzieren und die Fertigstellung eines qualitätsgeprüften Ergebnisses beschleunigen.

Die Teilnehmer waren begeistert, dass sie an dem Abend viel Neues lernten und gaben uns am Ende des Workshops zahlreich positives Feedback. Ein Gast resümierte zufrieden, dass er zwar schon sehr lange in dieser Thematik unterwegs sei, aber trotzdem noch einige Anregungen mitnehmen konnte.

Scrum Master

Viola Frankenberg mit Scrum Master und Agile Coach Daniel Hommel.

Der Abend schloss mit dem geselligen Beisammensein in den MegaPart-Räumen. Jede(r) hatte die Möglichkeit, sich bei Wraps und Miniquiches noch einmal zu stärken und die gemeinsamen Stunden Revue passieren zu lassen.

Die Teilnehmer fühlten sich in unseren weitläufigen Räumen sichtlich wohl und einige Teilnehmer spannen direkt Pläne, welche Veranstaltungen man in unserem großzügigen Büro mit Loftcharakter durchführen könnte. Wir haben die Anregungen gerne aufgenommen, da wir solche Events liebend gern ausrichten. Wer weiß, vielleicht bieten wir schon bald einen Open-Space-Abend, einen Improworkshop oder ein Speeddating zwischen Fimen und Kandidaten an? Die ersten Ideen sind nun geboren und wir sind selbst gespannt, zu welchen Veranstaltungen wir Kunden und IT-ler in diesem Jahr noch einladen werden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei unserem Referenten Daniel Hommel, bei allen Teilnehmern von Nah und Fern sowie bei den fleißigen Kolleginnen und Kollegen, die das Event vorbereitet und anschließend wieder für Ordnung gesorgt haben.

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH


28. Mrz 2019

Workshop „Urban Gardening zu Hause und im Büro“

 

Copyright by : Oliver Hurst, Rossistr. 2, 76437 Rastatt.

Bis auf den letzten Platz war die Naturheilpraxis Heike Berg in Wörth besetzt, als unser Geschäftsführer Harald Deinzer seinen Workshop zum Thema „Urban Gardening zu Hause und im Büro“ hielt. Sogar eine Behandlungsliege nutzten die interessierten Zuhörer als Sitzgelegenheit, um wirklich alle vorhandenen Plätze auszuschöpfen.

Harald Deinzer ging an diesem Abend komplett in seiner Referentenrolle auf und berichtete mit Freude und Elan über Nachhaltigkeit, Pflanzen zuhause und im Büro pflegen sowie die Umwandlung von Müll in wertvolle Schwarzerde. Er stellte im Rahmen des Workshops auch seine Ergebnisse und Überraschungen aus seiner letzten Gartensaison vor.

Ein Thema, das bei den Teilnehmern großes Erstaunen und Begeisterung auslöste, waren die so genannten Lakhovsky-Spulen. Die anwesenden Gäste zeigten sich überrascht, dass man so mit wenig Aufwand seine Gärtner-Fähigkeiten exponenziell steigern kann. Die Lakhovsky-Spule gilt als absolutes Zaubermittel, das in vielen Fällen Pflanzen kurz vor dem Absterben hilft, sich wieder zu erholen. Man kann sie innerhalb weniger Minuten selbst herstellen und Harald Deinzer weihte seine Gäste in den Zauber ein, wie auch sie künftig Pflanzen neue Kräfte verleihen können.

Aber auch die effektiven Microorganismen begeisterten die interessierten Gäste. Harald Deinzer erläuterte detailliert die Einsatzmöglichkeiten der effektiven Microorganismen, gab sofort einsetzbare Konzepte weiter und hatte natürlich auch Kostproben im Gepäck.

Ein drittes Highlight bildete an diesem inspirierenden Workshopabend das erntefrische Rucola-Salat-Feld mitten im Winter. Harald Deinzer zeigte Fotos seiner Frühbeete mit Rucola- und Kürbispflanzen, die Stand Februar 2019 bereits ein beeindruckendes Ausmaß angenommen haben.

Die Teilnehmer hatten den ganzen Abend über die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich einzubringen, was sie auch gerne taten. Am Ende gingen alle Gäste positiv beschwingt und mit vielen neuen Ideen nach Hause.

Wenn Sie sich auch für das Thema Nachhaltigkeit, Müllumwandlung – mit wenig Aufwand von Kompost zu nutzbarer Erde – und prächtige Pflanzen interessieren, melden Sie sich gerne bei harald.deinzer@megapart.de mit dem Header – „Aufnehmen in den Nachhaltigkeits-Newsletter“. Wir informieren Sie künftig dann unverbindlich über Aktionen und Veranstaltungen.

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH


22. Feb 2019

5 Tipps: So bleiben Mitarbeiter in der Erkältungszeit gesund

 

Gesund bleiben in der Erkältungszeit

Was kann man im Büro tun, um gesund zu bleiben?

Draußen strecken bereits die ersten Schneeglöckchen ihre Köpfchen durch die Erde und bunte Krokusse schmücken schon die Vorgärten. Die Zeichen der Natur stehen eindeutig auf Frühling.

Aber noch ist der Frühling nicht endgültig da, denn die Erkältungs- und Grippviren haben Hochkonjunktur. Die Wartezimmer bei den Ärzten sind voll und überall um uns schniefen Schnupfennasen. Eine Ansteckung scheint unumstößlich, oder? Nein, wir teilen heute fünf kleine Tipps mit großer Wirkung mit euch, damit wir alle gesund durch die Grippewelle kommen.

Fünf Tipps, um fit zu bleiben

Hier ist unsere Top 5, wie wir MegaPart-Mitarbeiter der Erkältungszeit trotzen:

1. Smoothies aus frischem Obst und Gemüse trinken

Wir bekommen jede Woche eine Bio-Kiste mit Obst und Gemüse direkt in unser Büro geliefert. Daraus zaubern wir leckere Fingerfood-Snacks, die für jeden Mitarbeiter griffbereit am Empfang stehen. Außerdem mixen wir uns aus den frischen Leckereien bunte Smoothies. Die schmecken nicht nur richtig gut, sondern versorgen uns mit jeder Menge Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelementen. Vitamin C macht zum Beispiel unser Immunsystem stark und so haben die vielen Viren keine Chance.

2. Hände schütteln muss nicht sein

Gerade in der Erkältungszeit darf man getrost auf die deutsche Sitte des Händeschüttelns verzichten. Die WHO gab in einer Studie bekannt, dass sich 80 Prozent der Krankheiten über die Hände verbreiten. Denn durch den direkten Körperkontakt haben die Viren ein leichtes Spiel und verbreiten sich in Blitzgeschwindigkeit von Kollege zu Kollege.

Die BG-Klinik Tübingen untersagt das Händeschütteln zur Begrüßung sogar ganz offiziell unter dem Motto „Lächeln statt Handschlag“.

Natürlich braucht bei uns niemand darauf verzichten, wer das nicht möchte. Das regelmäßige Händewaschen ist dann aber noch viel wichtiger als sowieso und es gilt – wie immer im Winter: Nehmt die Finger aus dem Gesicht, um mögliche Krankheitserreger nicht noch weiter zu verbreiten.

Denn auch wenn ein Kollege gesund wirkt, kann er sich schon mit einer Erkältung angesteckt haben und ihr seid dann als Nächstes an der Reihe.

3. Niesen ja, aber bitte nicht in die Hand

Wusstet Ihr, dass Nies-Tropfen bis zu zwölf Meter weit fliegen können? Und zwar nicht nur geradeaus. Sie verbreiten sich als eine Art Gaswolke im gesamten Zimmer.

Früher hielt man sich die Hand vor den Mund, wenn man niesen musste. Das ist schon einmal nicht schlecht, aber so landen die Erreger alle in der eigenen Hand. Und nach dem Niesen verteilen wir die Viren munter an Türklinken, Telefonhörern und der Kaffeemaschine.

Heutzutage raten Experten deshalb dazu, in die Armbeuge zu niesen. Daran halten wir uns bei MegaPart auch – nun gut, zumindest die meisten. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

So bleiben die Viren in der Armbeuge und trocknen da nachweislich schneller aus als an glatten Bürooberflächen.

4. Regelmäßig lüften

Wir lüften unsere Büroräume regelmäßig, um frische, kühle Luft hereinzulassen und die Viren in die Kälte hinauszuschicken. Durch die etwas feuchte Winterluft trocknen unsere Schleimhäute nicht allzu sehr aus und sind nicht so anfällig für Erkältungsviren.

Die trockene Heizungsluft ist anstrengend für die Atemwege, daher ist es für den ganzen Körper wichtig, die Luft im Büro regelmäßig auszutauschen.

5. Mit einer Triefnase nicht ins Büro kommen 

Wer bei uns eine ordentliche Erkältung hat, kuriert sich zuhause aus oder bleibt zumindest im Homeoffice. So macht die Erkältung nicht die große Runde im Büro und man gibt dem Körper Zeit, sich zu erholen.

Das geht natürlich nicht immer, beispielsweise wenn sehr wichtige Termine anstehen. Wer unbedingt ins Büro kommen muss, sollte von den Kollegen am besten etwas Abstand halten und immer fleißig die Hände waschen.

Wir wünschen allen Kollegen, Kunden und Freelancern, dass sie auch in den letzten kühlen Wochen fit bleiben.

Der Frühling ist zum Greifen nah, sicherlich ist auch die letzte Grippewelle bald überstanden.

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH

 


24. Jan 2019

Viola Frankenberg ist neue Leiterin für Recruiting & Partner Management

Feierliche Worte, ein bunter Tulpenstrauß und ein Poster machen den Moment noch schöner!

Das neue Jahr war noch ganz frisch, als alle MegaPart-Kollegen für ein Firmenfrühstück zusammen kamen und gemeinsam in den Tag starteten. Geschäftsführer Harald Deinzer und COO Jens Steffan nutzten diesen gemütlichen Rahmen, um die Beförderung von Viola Frankenberg zu verkünden. Sie übernimmt rückwirkend ab Dezember die Leitung der Abteilung Recruiting & Partner Management.

Die Kollegen nahmen die Bekanntmachung einstimmig positiv auf und alle sind sich sicher, dass damit die richtigen Weichen für ein erfolgreiches Jahr 2019 gestellt werden.

Viola Frankenberg unterstützt die MegaPart GmbH bereits seit 2013 als Teamleiterin Permanent Placement & Marketing. In den letzten Jahren feierte sie auf dieser Position viele Erfolge: Sie schaut auf zahlreiche erfolgreiche Vermittlungen zurück, gewann neue IT-Kunden in Karlsruhe, revolutionierte die Methodik der Führung von Mitarbeitergesprächen und führte die ersten Teamprovisionen ein. Sie setzt sich für gute Beziehungen zu Kandidaten und Kunden auf Augenhöhe ein. Durch ihre ruhige, verlässliche Arbeit sorgt sie auch in anstrengenden Zeiten dafür, dass alle einen kühlen Kopf bewahren.

Als ambitionierte Working Mom mit zwei jungen Töchtern zeigt Viola auch, dass sich durch geschicktes Zeitmanagement, Teambefähigung, Mut zu kreativen Lösungen und Positivität die beiden großen Themen Leadership und Familie bei MegaPart gut vereinbaren lassen. Viola profitiert dabei im Hause MegaPart von der flexiblen Arbeitszeiteinteilung, Homeofficelösungen und  dem Vertrauen des Unternehmens.

Nicht zuletzt können wir dank Viola unsere Kunden und Experten mit außergewöhnlichen und besonders umweltfreundlichen Marketing-Artikeln ausstatten und mit lebendigen Blogbeiträgen auf der Webseite Einblicke in unsere Arbeitsthemen bieten. Workshops, Usergroups, Experten-Talks, BarCamps oder Brownbags… Viola gibt mit Begeisterung immer wieder neue Impulse für unterschiedliche Formate des lebenslangen Lernens bei MegaPart.

Umso mehr freuen wir uns, dass ihre Expertise ab sofort auch ins Team Recruiting und Partner Management einfließen wird. Ihre Aufgaben bei Permanent Placement und Marketing betreut Viola Frankenberg weiterhin, bekommt aber inhouse Unterstützung zur Seite gestellt.

Viola-Frankenberg-Abteilungsleitung

Viola Frankberg ist die neue Leiterin Recruiting & Partner Management.
Foto: Oliver Hurst, Rossistr. 2, 76437 Rastatt.

Wir nutzen die Gelegenheit und bedanken uns an dieser Stelle bei Viola für ihren Einsatz der vergangenen Jahre. Das gesamte MegaPart-Team wünscht dir viel Erfolg bei deinen neuen Aufgaben und hält dir dafür den Rücken frei.

Viola Frankenberg bei XING.

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH


20. Dez 2018

Studie: MegaPart ist einer der Top-Arbeitgeber Mittelstand 2019

MegaPart überzeugt – wir gehören zu den Top-Arbeitgebern Mittelstand 2019 Deutschlands

Wir freuen uns, dass unser Unternehmen den Sprung in das „Top-Arbeitgeber“-Ranking geschafft hat und sind stolz, uns nun ganz offiziell Top-Arbeitgeber Mittelstand nennen zu dürfen. Wir könnten uns keine schönere Art vorstellen, das erfolgreiche Geschäftsjahr 2018 zu beschließen.

Top-Arbeitgeber durch Studie von Kununu und Focus

MegPart ist einer der Top-Arbeitgeber Mittelstand

Für die Studie, die von Focus Business in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberportal kununu.com, durchgeführt wurde, wertete das Unternehmen über 750.000 Unternehmensprofile mit mehr als 3 Millionen Arbeitgeber-Urteilen des Bewertungsportals aus.

Für das Ergebnis wurden die Unternehmensgröße (11 bis 500 Mitarbeiter), die Bewertungen der Mitarbeiter auf Kununu sowie die Anzahl der Bewertungen berücksichtigt. In das Ranking schafften es nur Unternehmen, die zehn Bewertungen und eine durchschnittliche Bewertung von mindestens 3,5 Sternen vorweisen können.

Wir liegen aktuell mit 40 Bewertungen und einem Score von 4.2 (von 5) sogar deutlich darüber.

Jens Steffan, COO der MegaPart GmbH, freut sich gemeinsam mit den Kollegen: „Wir sind stolz, dass wir zum ersten Mal den Sprung in die Bestenliste geschafft haben. Mein großer Dank gilt natürlich all jenen, die uns bei Kununu so positiv bewertet haben. Denn sie haben uns damit ganz offiziell zu einem Top-Arbeitgeber gemacht.“

So kommen Bewertungen zustande

Auf dem Arbeitgeberportal Kununu können Bewerber sowie Angestellte die Firmen nach verschiedenen Aspekten beurteilen. Dazu gehören unter anderem die Entwicklungsmöglichkeiten, Hierarchien, Gehaltsstrukturen, Kommunikation und Arbeitsbedingungen.

Auf dieser Seite bei Kununu finden Interessierte alle Bewertungen der MegaPart GmbH.

Die kompletten Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des „Fokus Business“ (Ausgabe 04/2018) veröffentlicht.

MegaPart bedankt sich im Namen aller Kollegen bei Focus Business für die Aufnahme in das Ranking „Top-Arbeitgeber Mittelstand 2019“. Wir geben alles, um auch im kommenden Jahr wieder in der Liste aufzutauchen.

Wir freuen, wenn der ein oder andere sich Zeit nimmt, uns Feedback in Form einer kurzen Bewertung zu geben. Oder gerne bei einem Kaffee in der Gießerei 6 in Durlach – wir freuen uns immer über Besucher.

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH


15. Okt 2018

Urban Gardening bei MegaPart – Vom anrüchigen Abfall zur duftenden Erde

Am 27.09.2018 hielt unser Geschäftsführer und Firmeninhaber Harald Deinzer einen Impulsvortrag bei „Energy4U“ auf der Veranstaltung „Ideas2Business“ in der Hochschule Karlsruhe. Das Thema seines Talks war „Urban Gardening im Büro – vom anrüchigen Abfall zur duftenden Erde“.

Fast 20  Zuschauer waren auf das besondere Thema neugierig geworden und warteten gespannt auf den Start des Vortrags. „Urban Gardening“, also die gärtnerische Nutzung städtischer Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten, ist vielen mittlerweile ein geläufiger Begriff. Aber wie genau sieht die Übertragung auf den Büroalltag aus? Diese Frage wollte Harald Deinzer den Neugierigen gern beantworten. Denn das Thema ist eine Spezialität unseres Unternehmens, der MegaPart GmbH in Durlach.

Harald Deinzer berichtete von der umfassenden Sammlung all solcher Büroabfälle, die mit Hilfe sogenannter Effektiver Mikroorganismen kompostiert werden können. In einem speziellen, außen nicht riechenden Behälter, dem EM-Bokashi-Eimer, sammeln die Mitarbeiter der MegaPart GmbH Pflanzenabfälle, Papierhandtücher und anderes unbedrucktes Papier, benutzte Taschentücher, Essensreste, Teebeutel und sogar Baumwolle. Da wir fast täglich grüne Smoothies zubereiten und viele Kollegen frisch kochen, fallen viele klassische Bioabfälle an. Darüber hinaus -typisch für den Bürobetrieb – gibt es natürlich viele benutzte Papierhandtücher.

Durch den Einsatz von Kohle und Effektiven Mikroorganismen (EM) gelingt die Kompostierung in sogenannte „Indianerschwarzerde“ schnell und sehr effektiv. Auch im Umgang mit Keimen und krankheitserregenden Bakterien im Kompost leisten die Mikroorganismen uns gute Dienste. So genießen wir Mitarbeiter das gute Gefühl, für unsere Umwelt Gutes getan zu haben, indem wir 40 % weniger Restmüll/ Wertstoffmüll erzeugen. Darüber hinaus werden wir jährlich mit einigen 1000 Litern bester Blumenerde für unsere Pflanzen im Büro oder Zuhause belohnt.

Wer einen Eimer mitbringt, bekommt Komposterde zur Verwendung zu Hause geschenkt. Wer etwas weiter denkt als an den reinen Umweltnutzen, kommt auch darauf, dass Nachhaltigkeit durch Umweltfreundlichkeit auf eine Haltung hin deutet. Diese Haltung ist es auch, die die Mitarbeiter auch in der täglichen Arbeit mit Kandidaten, Kunden und Kollegen umsichtig und vorausschauend agieren lässt. Auch wenn Nachhaltigkeit für manche ein sperriger und nebulöser Begriff ist – wir haben ihn durch tägliche Handlungsweisen für uns mit Inhalt und Leben gefüllt.

Bei seinem Impulsvortrag zeigte Harald Deinzer viele Fotografien von der bemerkenswerten Pflanzenwelt bei MegaPart (die alle auf der besonderen, selbst hergestellten Komposterde wachsen).

Wir haben eben nicht nur ein Händchen für Menschen – sondern auch einen grünen Daumen für Pflanzen.

Auf diesem Bild sieht man Harald, wie er bei der Vorbereitung der Bokashi-Eimer mit Asche und Mikroorganismen praktisch vorgeht.

Was das Interesse der Zuhörer besonders weckte, war die Wirkung und die Einsatzmöglichkeit der Effektiven Mikroorganismen. Diese spezielle Mischung von Mikroorganismen, die auch traditionell in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt werden und in der Natur überall verbreitet sind, setzt Harald Deinzer nämlich nicht nur beim Kompostieren ein.

Seit diesem Vortrag ist das Interesse an dieser besonderen Art des Kompostierens groß. Wir Mitarbeiter sind es inzwischen gewöhnt, dass verschiedene Besucher durch unsere Räume pilgern, die Pflanzen bewundern und von Harald praktische Tipps bekommen.

Wer sich ebenfalls für das Thema Kompostierung im Büro und den Einsatz von Effizienten Mikroorganismen interessiert, darf sich gerne auf direktem Wege an harald.deinzer@megapart.de wenden, um die Präsentationsunterlagen und weitere Informationen zu erhalten. Besuchstermine mit einer Führung mit unserem Geschäftsführer sind nach Absprache natürlich auch gerne möglich.

Wenn der Sinn und Zwecke eines Impulsvortrages ist, Menschen in kürzester Zeit (10 Minuten) für ein neues Thema zu interessieren, dann gelang dies Harald Deinzer hervorragend.

Wir danken für die Einladung zum Impulsvortrag und die sehr gute Organisation des Events.

Viola Frankenberg
Teamleiterin Permanent Placement/ Marketing
MegaPart GmbH


15. Aug 2018

Interview mit Halina Maier, Autorin und Speakerin zum Thema „Agiler Vertrieb“

Am 18.7. füllte sich unser Haus mit einer Rekordzahl an Besuchern, als Halina Maier einen Talk zum Thema „Agiler Vertrieb“ hielt. Im Nachgang bat Viola Frankenberg Halina Maier um dieses Interview. So können diejenigen unter euch Halina kennen lernen, die ihren Talk verpasst haben oder ihr Buch „Agiler Vertrieb“ noch nicht in den Händen gehalten haben.

Viola Frankenberg: Hallo Halina! Es sind nun ein paar Tage seit deinem Talk bei uns vergangen. 60 Leute fanden Platz und folgten gebannt deinen Ausführungen. Du ludst alle ein, sich in deinen Talk einzubringen – und im Anschluss war jeder gefragt, in Kleingruppen Fragen zu beantworten und sie vor der Gruppe zu präsentieren. Wir sorgten für den Wohlfühlrahmen samt leckerer Tacos und du für den fachlichen Inhalt und die Moderation. Wie ist dir der Abend in Erinnerung geblieben?

Halina Maier: Ich erinnere mich gerne daran und erzähle seit dem Vortrag sehr viel von Fragen der Anwesenden. So ziemlich jeder der 60 Teilnehmer hat sich an der Diskussion beteiligt. Dieses starke Interesse daran, wie agile Methoden in einer Vertriebsorganisation einen Mehrwert stiften können, hat mich sehr gefreut.

Viola Frankenberg: Als wir uns auf einem BarCamp in Mannheim vor vier Jahren kennen lernten, hattest du das Thema Agiler Vertrieb gerade neu für dich entdeckt. Wie ging es mit dir und dem Agilen Vertrieb seitdem weiter?

Halina Maier: Vor vier Jahren war es tatsächlich so, dass ich selbst zwar sehr viel Freude am Thema „Agilität im Vertrieb“ hatte, allerdings keine Ahnung hatte, ob und wie diese für Vertriebsorganisationen nützlich sein könnte. Alles, was ich wusste, waren Hypothesen. Ich habe es fast zwei Jahre lang zu meinem Hobby gemacht, diese Hypothesen zu erforschen und weiter daran zu arbeiten. Zum Beispiel, wie Transparenz und Teamwork zu mehr Umsatz beitragen könnten.

Heute weiß ich, dass durch diese zwei Faktoren eine Lernumgebung entsteht und dadurch wiederum der Vertrieb sich selbst agil weiterentwickelt und als Ergebnis mehr Umsatz erzeugt. Ich habe in dieser Zeit sehr viel bei verschiedenen Veranstaltungen über das Thema gesprochen und so kamen dann auch die ersten Projekte in unterschiedlichen Organisationen. Ich danke täglich meinen Kunden der ersten Stunde dafür (lacht). Mein Konzept „Agile Sales“ ist dadurch entstanden – und es ist auch die Grundlage für mein Buch „Agiles Verkaufen“.

Viola Frankenberg: Welche Potentiale und Effekte lassen sich dadurch im Vertrieb erreichen, wenn die Transformation erfolgreich war?

Halina Maier: Die wichtigsten Auswirkungen sind eine kontinuierliche Verbesserung aus eigener Kraft, die Wissensteilung in einem Vertriebsteam und die komplette Ausrichtung der Verkaufsstrategie an den Kunden und am Markt. Die agilen Verkaufsteams sind Marktkenner und Strategen und sie entwickeln sich permanent weiter.

Viola Frankenberg: Du erwähntest in deinem Vortrag, dass du deine Klienten davor bewahren möchtest, agilen Vertrieb einzuführen, einfach nur, weil sie glauben, dass Agilität angesagt ist und sie deswegen auf den Zug aufspringen möchten. Welche Gefahren siehst du bei solchen Klienten?

Halina Maier: Agile Methoden sind Werkzeuge, die eingesetzt werden, um Menschen bei ihrer Arbeit in einem komplexen Umfeld zu unterstützen. Das Ergebnis der Arbeit ist in irgendeiner Form ein Mehrwert fürs Unternehmen: mehr Umsatz, bessere Informationen über Kunden und Markt oder neue Ideen zu Produkten. Menschen sind dabei das Wichtigste – sie leisten den Beitrag fürs Unternehmen. Und es ist die Aufgabe des Managements, sich Gedanken darüber zu machen, welche Werkzeuge und Strukturen die Menschen benötigen, um diesen Mehrwert zu erschaffen – und nicht: „welche Werkzeuge mag ich“ oder: „was hätten wir gerne Neues, Hippes im Unternehmen“.

Wenn ich agile Methoden einführe, nur weil ich agile Methoden mag, ohne mir Gedanken über die Menschen in meinem Unternehmen und ihre Aufgaben zu machen, handle ich schlicht und einfach unklug.

Viola Frankenberg: MegaPart ist bei der Suche nach Personal für besonders sorgfältige Auswahl und gute Passung bekannt. Inwiefern sollten sich die Anforderungen ändern, wenn ein Kandidat in einem agilen Vertriebsteam erfolgreich sein soll?

Halina Maier: Gar nicht. Das Beste an der Agilität ist, dass das System dem Menschen dient und nicht der Mensch dem System. Agile Strukturen im Vertrieb sind so konzipiert, dass sie jeden einzelnen fördern und fordern. Dabei leistet jeder Verkäufer seinen eigenen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens und bringt seine Stärken ein. Agile Methoden helfen Menschen und passen sich Menschen an und nicht andersherum. Somit ist das Anforderungsprofil eines Verkäufers nach wie vor dasselbe.

Viola Frankenberg: Halina, ich danke dir sehr, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast! MegaPart wünscht dir weiterhin viel Erfolg und Freude in deinen Projekten und als Autorin!

Viola Frankenberg
Teamleiterin Permanent Placement
MegaPart GmbH