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21. Jan 2020

Digital Labs –eine lebendige Innovationskultur mit Format – Teil II

Nachdem euch der erste Artikel unsere Erfahrungen mit dem Lern- und Experimentierraum schilderte, berichte ich euch in diesem Blog davon, was dazu führte, dass wir hier einen Erfolgsweg beschritten haben. Sieben Erfolgsfaktoren habe ich ausgemacht, die ich einzeln erläutern möchte.

Erfolgsfaktor 1: die Begleitung (sogar mit 80 % gefördert)

Bei MegaPart entschieden wir uns, hierfür neues Wissen von außen ins Haus zu holen. Schließlich ist externe Expertise unser Business. Also engagierten wir Christiane Kuntz-Mayr, akkreditierte Prozessberaterin für „unternehmensWert:Mensch plus“, um uns zu helfen.

Von ihr erfuhren wir vom Förderprojekt „unternehmensWertMensch plus“ – ein eher sperriger und nicht gerade leicht einprägsamer Begriff. Vom Bundministerium für Arbeit und Soziales großzügig gefördert, bekommen wir als mittelständisches Unternehmen in diesem Projekt eine Begleitung bei der Entwicklung neuer Lösungen, um in Zeiten des digitalen Wandels auf neue Weise frische Ideen zu generieren und umzusetzen. Ziel ist es, die Leistung unseres Unternehmens zu verbessern und dabei „ganz nebenbei“ neues Wissen zu vermitteln, wie wir in agilen Teams durch iterative Vorgehensweise effektiv und effizient arbeiten können. Die meisten Unternehmen, die bei diesem Förderprogramm mitmachen, machen sich zukunftsfit durch Lösungen, die mit Industrie 4.0 oder Digitalisierung zu tun haben. Also passte das hervorragend zu uns. So konnten wir uns eine umfassende Begleitung durch Christiane Kuntz-Mayr gönnen.

Erfolgsfaktor 2: Heterogenität

Für die erste Erfahrung mit diesem Prozess empfahl uns Christiane Kuntz-Mayr, ein Team in einer Größe von 7 Köpfen im Lab-Team und 4-5 Köpfen im Lenkungsausschuss zusammenzustellen. Weil der Andrang groß war haben wir die Plätze verlost. Dabei war eine Anzahl von Führungskräften im Lenkungsausschuss gesetzt.

Zunächst einmal sollte das Team möglichst heterogen sein: jüngere und ältere Mitarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Bereichen oder ggf. auch völlig neu eingestellte Kolleg*innen aus anderen Branchen. Das hat bei uns trotz zufälliger Auswahl unter den sich bewerbenden Kolleg*innen geklappt. Zielsetzung war, durch möglichst viel „Querdenken“ bahnbrechende Ideen zu entwickeln. Raus aus den üblichen Denkbahnen!

 

Neben der fachlichen Exzellenz und der Heterogenität sollten sich die Lab-Teammitglieder durch Innovationskraft und eine „Start-up-Mentalität“ auszeichnen. Es ist essenziell, dass die Mitarbeiter*innen Freude an Neuem und am Ausprobieren haben. (Andere würden sich auch nicht für die Mitwirkung in dieser Form bewerben).

Erfolgsfaktor 3: Time Boxing

Da alle Kolleg*innen reichlich zu tun haben in ihren Rollen, soll die zusätzliche Auslastung durch die Mitwirkung so gering wie möglich gehalten werden. Das ist auch der Wunsch aller Mitwirkenden, die sich bei der Bewerbung schon auf einen genau bemessenen Gesamtumfang eingestellt haben. Damit der Aufwand nicht überschritten wird, wird jedes einzelne Meeting 1. nicht verschoben und 2. genau der zeitliche Rahmen eingehalten. Alle die dachten, dass agile Vorgehensweisen alles nicht so eng sehen und man die Rahmenbedingungen bestimmt recht beweglich handhaben kann, weil agil ja so flexibel ist, der wird hier sofort eines besseren belehrt. Eher wird nur 80% abgeliefert und damit umgegangen, als dass man eine Deadline verschiebt, ein Meeting verschiebt oder überzieht.

Erfolgsfaktor 4: Geduldig sein und in Ruhe arbeiten lassen

Als Mitglied des Lenkungsausschusses wusste ich, dass mein klarer Auftrag ist: Das Team machen lassen und nicht zwischendurch nachforschen „wie es denn so läuft“. Auch das kostet Zeit und beeinflusst die freie Teamarbeit. Also hielt ich meine Neugier im Zaum und war umso gespannter, als das Team das erste Mal dem Lenkungskreis berichtet hat um Feedback zu erhalten. Wie bei einem Spiel gibt es klare Spielregeln, die es einzuhalten gilt, damit der Prozess zum Erfolg führt.

Erfolgsfaktor 5: Dedizierte Ressourcen

Digital Labs kombinieren somit das Beste aus beiden Welten: Die finanzielle Kraft eines etablierten Unternehmens und die Innovationskraft eines Start-ups. Man kann ein Lern- und Experimentierraum-Team maximal frustrieren, wenn es am Ende heißt, nee, dafür geben wir aber kein Geld aus. Wenn schon so viele Köpfe an Ideen stricken, muss die Fragestellung wohl wichtig genug sein, dann auch ein sinnvolles Budget zur Verfügung zu stellen.

Dezidierte Ressourcen bereit zu stellen heißt auch, den Mitgliedern stets die verlässliche Teilnahme an den Meetings zu ermöglichen und sie nicht an den Schreibtisch zurück zu beordern, weil das operative Geschäft nach ihnen ruft.

Erfolgsfaktor 6: agile Entwicklungsansätze

Digital Labs sind ähnlich wie Start-ups flexible und höchst dynamische Organisationsformen. Daher werden in Digital Labs in der Regel keine klassischen Entwicklungsmodelle (V- oder Wasserfall-Modell) angewandt. Die Entwicklung von digitalen Ideen erfolgt vielmehr über agile Entwicklungsansätze und nach dem Go-Learn-Go-Prinzip. Dabei werden in kurzen Entwicklungszyklen Ideen oder Teilaspekte von Ansätzen entwickelt bzw. und in regelmäßigen Rhythmen mit dem Digital Leader sowie den Kunden (also den Endanwendern des Digital-Lab-Ergebnisses) verprobt. Des Weiteren wird vorzeigbaren Ergebnissen mehr Bedeutung beigemessen als umfassender Dokumentation. Es wird daher nur das dokumentiert, was zur Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit nötig ist. Ziel ist es, bürokratische Hürden und Bremsklötze so gering wie möglich zu halten.

Erfolgsfaktor 7: Maximale Freiheitsgrade

Durch die Freistellung der personellen Ressourcen von anderen Aufgaben und der Bündelung an einem neuen Unternehmensstandort außerhalb der üblichen Organisationsinfrastruktur erhält das Digital Lab enorme Freiheitsgrade: Freiheitsgrade nicht nur hinsichtlich Kompetenzen, Entscheidungsgeschwindigkeit und Ressourcen, sondern v.a. bzgl. des Denkens und Verprobens neuer Ideen. So entwickeln sich eine Innovationskraft und ein Gründer-Spirit ähnlich wie in Start-ups, den Firmen mit eingefahrenen Denkmustern und Prozessen häufig nicht erreichen.

Der Ansatz eines Lern- und Experimentierraumes birgt für Unternehmen wie uns große Chancen. Wir sind dankbar, diese Vorgehensweise mit der Unterstützung von Christiane Kuntz-Mayr entdeckt und erlernt zu haben. Sie war als Prozessberaterin maßgeblich daran beteiligt, dass das Projekt zu einem tollen Ergebnis geführt wurde. Die Innovationskraft und die frischen Ideen aus den Lern- und Experimentierräumen haben Potenzial, unsere Digitalisierung voran zu treiben, Mitwirkung zu fördern, die Identifikation mit dem Kurs von MegaPart zu steigern und Geschäftsprozesse fundamental zu verändern. Bei allen Chancen, empfehlen wir mit Bedacht und guter Begleitung in ein solches Projekt zu starten, damit es gelingt. Sprecht Kolleg*innen aus dem MegaPart-Team oder mich gerne an, wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet.

Viola Frankenberg


22. Dez 2019

MegaPart wünscht frohes Weihnachten

Frohes Fest

Wir wünschen alle entspannte Festtage!

 

Was für ein spannendes Jahr war das denn?! Und es verging wie im Flug.

Wir bekamen ein neues Logo – sogar komplett neue Firmenfarben – und arbeiten auf Hochtouren an der neuen Webseite. Das heißt, diese lieb gewonnene Seite darf bald in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Im Hintergrund haben wir noch weitere Weichen gestellt, damit wir für die Zukunft perfekt gerüstet sind.

Danke, dass Sie und Ihr auf verschiedenen Wegen dazu beigetragen haben/habt, dass 2019 ein so wunderbares Jahr war.

MegaPart verabschiedet sich mit diesem Post in die Weihnachtspause und ist nach den Weihnachtsferien wieder in voller Besetzung für Sie und Euch da.

Wir wünschen einen entspannten Countdown bis zum Heiligen Abend, gemütliche Festtage und viele glückliche Momente mit Ihren und Euren Liebsten.

Wir freuen uns auf 2020.

 

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH

 


10. Dez 2019

Digital Labs – eine lebendige Innovationskultur mit Format – Teil I

Als Personalberater*in, HR Business Consultant oder der Recruiter*in steht man allein schon durch die Auswahl von zukünftigen Mitarbeiter*innen im Zentrum von Veränderungen. Wir gestalten mit der täglichen Arbeit stets die Zukunft in die gewünschte Richtung mit. Maßgeblich. Wir sind alle ein wichtiger Treiber von Veränderungen.
Aber wie können wir darüber hinaus dazu beitragen, eine lebendige Innovationskultur in unserem Unternehmen zu schaffen? Bei MegaPart war unsere Antwort auf diese Frage die Schaffung eines sogenannten „Lern- und Experimentierraumes“, oder wie andere es nennen eines „Digital Lab“. Von unseren ersten Erfahrungen mit dieser Methode berichte ich in diesem Blog.

Ein „Lab“ ist ein Raum, der zur Generierung und Umsetzung innovativer Ideen in einem geschützten Umfeld dient. In diesem Raum wird eine zeitlich klar begrenzte Zusammenarbeit möglich gemacht, um die Kommunikation und den Austausch außerhalb etablierter Unternehmens¬strukturen zu fördern. Erst mal losgelöst von der restlichen Aktivität des Unternehmens sucht ein Team gemeinsam nach neuen Wegen, den Wandel der Arbeitswelt zu gestalten und erprobt gleichzeitig auch neue Arbeitsweisen. Innovationen werden dann auf ihre Praxistauglichkeit getestet und sofern sie sich bewähren im Unternehmen etabliert.
Um das Kerngeschäft noch nicht zu beeinträchtigen oder zu früh zu verändern, findet der Lern- und Experimentierraum zunächst auf der grünen Wiese statt. In manchen Unternehmen (mit viel Platz) wird ein eigener Raum nur diesem Thema gewidmet und besonders modern und kreativitätsfördernd möbliert. Als Mittelständler hatten wir jedoch leider keinen ungenutzten Raum „übrig“ und nutzten daher unseren Meetingraum.

Was unterscheidet die Arbeit im Lern- und Experimentierraum von der Themenbearbeitung durch normale Teams?
• Konsequente Beteiligung von Beschäftigten und der Geschäftsführung nach einem genauen Plan – statt häufigen Dazwischenfunkens!
• Kurze Zyklen und regelmäßige Evaluierung der Ergebnisse für schnelle Entscheidungen – statt auf die lange Bank schieben und Verzögerungen und spätes Verwerfen von bereits ausgereiften Lösungsvorschlägen
• Flexibles Vorgehen: agiles Arbeiten statt mehr oder weniger vorgegebener Lösungen oder Schranken im Kopf
• Soziale Dynamiken fördern und nutzen durch die Etablierung einer produktiven Lern- und Fehlerkultur und Teamwork – Trust me, it’s magic! (dazu später mehr)

©/Oliver Hurst/ Foto: Oliver Hurst

Bei uns war der erste „Lern- und Experimentierraum“ ein voller Erfolg mit großer Lernkurve bei allen Beteiligten. Es ging um die Erstellung eines Qualifizierungskonzeptes für festangestellte Mitarbeiter, welches unmittelbar danach umgesetzt wurde. Nach dieser guten Erfahrung gehen wir nun mit dem bewährten Prozess des ‚Lern- und Experimentierraums‘ mit neuen Aufgabenstellungen an den Start. Noch nie hatten wir so viel Gewissheit, dass mit vertretbarem Aufwand in einer festgelegten Zeit eine innovative Lösung vorliegt, die die Zustimmung der Führungsriege erhält, ohne dass diese die Lösung maßgeblich mitstrickt oder vorgibt! Seitdem schauen wir mit anderen Augen auf die lange Liste der Themen, die wir anpacken wollen. Plötzlich erscheint es machbar, vielversprechende Innovation in mehreren Themen zu schaffen und umzusetzen, ohne das Tagesgeschäft zu sehr damit zu belasten.
Selbst die, die von dem omnipräsenten Thema Agilität leicht genervt waren, wurden durch die sehr guten und schnellen Ergebnisse überzeugt.

Sicherlich ist der Erfolg unseres ersten Lern- und Experimentierraumes kein Selbstläufer. Rückblickend sehe ich einige Faktoren, die uns erfolgreich sein ließen. Was waren bei uns die Erfolgsfaktoren? Was machte die Magie aus?

Davon berichte ich Teil II des zweiteiligen Blogs „Digital Labs – eine lebendige Innovationskultur mit Format“

Viola Frankenberg


26. Sep 2019

Für die Umwelt: MegaPart ist Teil der „Fridays for Future“-Demo

Demonstration für das Klima in Karlsruhe

Die MegaPart-Plakate für die „Friday for future“-Demonstration.

Am 20.9. fand weltweit der dritte globale Klimastreik statt  – auf der ganzen Welt gingen an diesem Tag Menschen auf die Straße, um friedlich für die Einhaltung des Pariser Abkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung zu demonstrieren. So auch in Karlsruhe. Dieses Mal waren nicht nur Schüler*innen, sondern auch Arbeitnehmer aufgerufen, sich am Klimastreik zu beteiligen. Wir von MegaPart denken umweltbewusst und waren an diesem Vormittag natürlich dabei.

Viel mehr Teilnehmer*innen als erwartet

10 Mitarbeiter*innen und einige ihrer Kinder kamen an diesem sonnigen Freitagvormittag zum Startpunkt der Demonstration und zogen gemeinsam mit weiteren 11.000 Teilnehmer*innen durch die Karlsruher Innenstadt.

Das Ziel war es, laut zu werden gegen die Zerstörung unseres Planeten. „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ war eine der Parolen, die man an diesem Tag vielfach hörte. Da bekommt man nicht nur eine Gänsehaut, sondern erkennt als Erwachsener, dass man bei dem „ihr“ in dieser Parole tatsächlich mitgemeint ist und es beschleicht einen die Einsicht, vielleicht zu spät erkannt zu haben, dass es fünf vor 12 ist.

Obwohl viel mehr Demonstrierende kamen, als die Polizei erwartet hatte, und die Ordner entlang der Strecke nicht ausreichten, entstand kein Chaos. Die Demonstration blieb eine friedliche Veranstaltung bei bestem Wetter und setzte damit ein positives Zeichen, dass uns allen ein gesunder Planet sehr wichtig ist.

Für die „Fridays for Future“-Aktion bekamen alle Mitarbeiter, die teilnahmen, einen halben Tag Sonderurlaub.

"Friday for future"-Demo in Karlsruhe

Unsere Mitarbeiter*innen bei der „Friday for future“-Demo.

Zum Hintergrund (Quelle Wikipedia):

Fridays for Future (dt. „Freitage für die Zukunft“, kurz FFF, auch Schulstreik für das Klima bzw. Klimastreik) ist eine globale soziale Bewegung ausgehend von Schülern und Studenten, welche sich für möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsetzen, um das auf der Weltklimakonferenz in Paris 2015 (COP 21) im Weltklimaabkommen beschlossene 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen noch einhalten zu können.

Nach dem Vorbild der Initiatorin Greta Thunberg gehen Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen und protestieren. Der Protest findet weltweit statt und wird von den Schülern und Studenten organisiert; so sollen beispielsweise am ersten weltweit organisierten Klimastreik am 15. März 2019 fast 1,8 Mio. Menschen an den Demonstrationen von FFF teilgenommen haben.

 

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH

 


11. Jul 2019

Initiative Refill: MegaPart gibt kostenlos Wasser an Passanten aus

MegaPart ist ab sofort offizielle Wasser-Auffüll-Station der Initiative „Refill Deutschland“.

In allen Cafés, Bar und Shops mit dem Refill-Aufkleber am Fenster können Passanten kostenfrei Leitungswasser in ihr mitgebrachtes Gefäß auffüllen lassen. Also auch gerne bei uns in Durlach, Zur Gießerei 6-8.

Das ist gesund, günstig und nachhaltig – und passt daher sehr gut zu MegaPart.

Wir setzen uns seit vielen Jahren für eine nachhaltige, ressourcenschonende Umwelt ein. Wir kompostieren in unseren Büros einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Abfall und verwenden nachhaltige Marketing-Artikel. Bei der Bestellung unserer Holzkulis haben wir zum Beispiel darauf geachtet, dass sie nicht in Plastik verpackt sind.

Deshalb machen wir bei Refill natürlich gerne mit und freuen uns, wenn Schüler, Rentner und andere Durstige das Angebot rege nutzen.

Weitere Informationen finden Interessierte auch auf der Homepage von Refill. Hier können beispielsweise auch die Karlsruher Unternehmen auch angeschaut werden, die diese Initiative unterstützen.

 

Refill: Wasser auffüllen

Diesen Aufkleber haben wir gut sichtbar bei uns angebracht.

 

 

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH


13. Mai 2019

Hinweis auf Workshop „Angewandte Improvisation“ bei MegaPart – Teil II des Interviews mit Leonie Michaelis

Weiter geht es mit Violas Fragen an Leonie Michaelis. Sie ist Coach mit Schwerpunkt „Angewandte Improvisation“ und wird ab dem 23.05.19 einen 7-teiligen Workshop bei MegaPart anbieten.

Inwiefern inspiriert Deine Arbeit zu den agilen Werten des Scrum – Offenheit, Commitment, Respekt, Mut, Fokus?

Offenheit – Improvisieren heißt, echt sein und zugänglich sein. Das brauche ich auch, um auf Lebens- und Arbeitsbühnen mit meinem Gegenüber gemeinsam zu agieren, z.B. Angebote zu machen, mich auf andere Menschen und Bedingungen authentisch einzustellen.

Commitment – Beim Impro heißt es „Alles ist ein Angebot“ und ich lerne, mich aus der Deckung zu wagen. Im Impro sowie in einem crossfunktionalen agilen Team geht darum, etwas gemeinsam zu erschaffen. In dieser Co-Kreation bringt jede*r ein, was er*sie kann und jede*r hat die Verantwortung, das herauszulocken, was die Anderen können. Manchmal kann die Fähigkeit, die ich einbringen kann, aber auch sein, dass ich mich rausnehme, weil ich das Ergebnis nicht besser machen kann. Das im Impro zu erkennen, wie auch im Projekt, finde ich sehr hilfreich. In einem von Vertrauen geprägten Umfeld wäre dieses sich Rausnehmen keinesfalls fehlendes Commitment. Das wahrzunehmen und zu akzeptieren, ist eine hohe Kunst um die es auch im Impro geht.

Respekt – In meinen Seminaren sage ich zu Beginn „First love yourself“, denn so wie es mir geht, geht es dann auch dem Gegenüber oder der Gruppe. Es ist meine Verantwortung, wenn ich auf die Bühne gehe oder zur Arbeit komme, dass ich in einer guten Verfassung bin, die ich nur maßgeblich beeinflussen kann.

Im zweiten Schritt kann ich die Anderen gut aussehen lassen, in dem, was sie tun und am besten und gerne tun. In einem diversen Team gibt es ja sehr unterschiedliche Fähigkeiten und Neigungen, in welchen Leute glänzen können. Dazu kann ich anderen verhelfen, wenn ich das weiß. Wenn ich es noch nicht weiß – herausfinden. Spielerisch. Das könnten die Leser*innen ja gleich mal ausprobieren! Schritt 1: Herausfinden, was macht meine*n Büronachbar*in glücklich?
Schritt 2: Umstände kreieren, in denen er*sie genau das tun kann.
Schritt 3: positive Veränderung (gemeinsam) wahrnehmen und sich freuen.
Aujaa!

Mut – Manchmal bedarf es einer großen Portion Mut, wenn ich irgendwo reinspringe, ich einen Impuls verspüre und die Geschichte oder das Projekt voranbringe. Da hilft es, z.B. durch angewandte Impro, sich aus der Deckung zu wagen und die Erfahrung gemacht zu haben, dass das klappt oder ein Scheitern kein Untergang ist. Scheiter heiter und weiter quasi.

Fokus – Um gute Geschichten zu erzählen ist es wichtig, im Hier und Jetzt zu sein und positive Geschichten zu erzählen. Da muss nicht heißen, dass es ein Happy End geben muss. Man kann auch zu kontroversen Rollen auf der Bühne ja sagen und diese grandios ausfüllen. Wenn Menschen im Stress sind, beschäftigen sich die Menschen oft nicht mit sich selbst oder miteinander, sondern eher mit Dingen, Themen oder Personen im „Außen“, die man nicht ändern kann. Das kennen viele auch aus ihrem beruflichen Alltag. Im Impro erlebt man, dass der Flow entsteht und die Geschichten Relevanz fürs Publikum haben, wenn die Akteure miteinander in der Rolle im Kontakt bleiben. Man lernt, durch Impro die „Geschichten“ im Fluss zu halten.

Was kann angewandte Improvisation in einem Unternehmen sonst noch verändern?

Ich finde, dass das Miteinander fehlerfreundlicher wird. Im Sinne von: Was vorher als Fehler angesehen wurde, kann sich später als hilfreiche Erkenntnis herausstellen. Fehlerfreundlichkeit heißt nicht das Fördern von schlechter Qualität, sondern dass man nicht in Angst verharrt und Fehler unter den Teppich kehrt, sondern die Energie wechselt und daraus lernt.

Woher kommen Deine typischen Kursteilnehmer? Und was bewegt sie, zu Dir in den angewandten Improkurs zu kommen?

Es sind viele Führungskräfte und Unternehmer*innen. Was sie bewegt, ist ihr Wunsch besser gesehen, gehört und verstanden sein zu wollen, indem sie sich wirkungsvoller präsentieren. Ihre Kundenzufriedenheit steigt, weil sie sich präziser auf ihre Kunden einstellen können. Im Unternehmen 5.0 geht es verstärkt um den Menschen. Manche arbeiten zwar viel mit Menschen, sind aber etwas kontaktscheu. Denen kann ich mit meinem Angebot helfen.

Wie unterscheidet sich Dein Kurs von anderen Angeboten auf dem Markt, z.B. an der Volkshochschule?

Ich habe mir immer auf die Fahne geschrieben, angewandte Improvisation zu machen. D.h., ich lege viel Wert auf den Transfer in den Alltag. Es ist mir wichtig, dass wir darüber sprechen, inwiefern die Inhalte übertragbar sind auf die diversen Kontexte, in denen sich meine Teilnehmer bewegen.

Ich ermutige meine Teilnehmer*innen, darüber nachzudenken, was sich im Nachgang der Kurse verändert hat und fordere sie auf, konkrete Übungen auch im Alltag anzuwenden. Es freut mich, wenn ich eine Veränderung oder oft auch Verbesserung berichtet bekomme.

Auf welche Ressourcen/ Erfahrungen greifst Du zurück, wenn Du als Coach mit Gruppen arbeitest?

15 Jahre Soziale Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, Familiensysteme, Jugendarbeit, erlebnispädagogische Trainings und 9 Jahre leidenschaftliches Spielen von Improvisationstheater.

Dabei stehe ich seit 2010 regelmäßig mit wechselnden Gruppen auf den Bühnen der Region und spiele Improtheater.

Leonie, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, zu diesem Interview zu MegaPart zu kommen. Noch sind Plätze in Deinem Workshop bei uns frei. Wie viel kostet er und wo melden sich Interessent*innen am besten? 

Hier noch mal die Eckdaten für Interessent*innen: Die sieben Termine sind immer donnerstags vom 23.5. – 18.7.19 jeweils von 18:30-20:30Uhr. MegaPart ist in Durlach verkehrstechnisch bestens angebunden (Zur Gießerei 6, 76227 Karlsruhe). Der Kurs kostet regulär 289€, wer sich auf „#MegaImpro“ bezieht, bekommt ihn sogar für 239€. Am besten melden sich Kursteilnehmer*innen per Mail unter kontakt@leonie-michaelis.com. Hier findet ihr weitere Informationen zum Kurs. Er füllt sich stetig mit neuen Anmeldungen von Teilgeber*innen, aber es gibt noch Plätze. (Stand 13.05.2019)

Dipl.-Ing. Viola Frankenberg
Abteilungsleiterin Recruiting & Partnermanagement
MegaPart GmbH


06. Mai 2019

Agilität trainieren mit Improtheater – Workshop mit Leonie Michaelis bei MegaPart ab 23.05.2019

Ein Novum bei MegaPart: Wir öffnen der interessierten Öffentlichkeit nicht nur für einen Abend unsere Türen, sondern dieses Mal für sieben Termine in Folge! Angeleitet von Leonie Michaelis werden 12 Teilgeber*innen bei uns ein temporäres Zuhause für den Workshop „Au ja! Impro Afterwork.“ finden – dahinter verbirgt sich angewandte Improvisation – eine gute Möglichkeit, das eigene agile Mindset weiter zu verinnerlichen. Zur Einstimmung und zum tieferen Verständnis dieser Gelegenheit hat Viola Frankenberg ein zweiteiliges Interview mit Leonie Michaelis geführt:

Leonie, Du gibst bei MegaPart einen 7-teiligen Workshop zu angewandter Improvisation. Wie kam es dazu?

Ich glaube, dass MegaPart und ich gut zusammen passen, weil MegaPart und Leonie einige gemeinsame Werte haben. Außerdem gibt es bei Euch bereits zwei Mitarbeiterinnen, die sich regelmäßig dienstags von mir in meinem Kurs improfizieren lassen. Und wohl zwei weitere Mitarbeiter*innen, die dieses „Impro“ auch schon kennen. Gute Kombi würde ich sagen.

Welches sind denn Deine Werte? Hast Du die mal ausformuliert?

Wertschätzung (ich bin ok, du bist ok), Ehrlichkeit (sagen was ist, nicht was sein sollte), Toleranz (alle haben gute Gründe für ihr Verhalten) und Liebe – mit offenem Herzen vertrauen. So habe ich MegaPart auch kennengelernt: wie man mit und über Kunden spricht, wie man miteinander arbeitet. Außerdem kenne ich drei Mitarbeiter*innen von MegaPart durch meine Improarbeit: Mit Moritz habe ich mal gemeinsam auf der Bühne gestanden und Viola und Vanessa sind aktuell in einem meiner Kurse aktiv.

Wie nennst du eigentlich Deine Profession?

Ich bin Neugierologin mit Schwerpunkt „Menschliches Miteinander“ in diversen Kontexten. Meine Forschungsrollen sind Trainerin, Coach, Beraterin und Speakerin  – dabei ist angewandte Improvisation nur eines meiner Werkzeuge.

Was ist Deine persönliche Definition von improvisieren?

Zu erstmal, was es für mich NICHT ist: Die Ad-hoc-Reaktion, also der Ausgleich von Mängeln! Im Sinne von „stümperhaft“ oder belieblig.

Meiner Meinung nach ist es das kreative Agieren, unter Zuhilfenahme vorhandener Skills und Wissen, um beides dann in einem neuen Kontext einzusetzen. Dazu sind ein paar Grundkenntnisse notwendig, sonst geht es schief, wie bei jemandem der einfach mal kocht, ohne Vorkenntnisse zu haben.

Wo siehst Du Parallelen zwischen Agilität und Impro?

Es gibt in der agilen Welt das vielzitierte Akronym VUCA, was mehrere Ausformulierungen hat:

V – Vision – ohne legt man bei der Projektarbeit nicht los und beim Improvisieren orientiert man sich daran.
V kann auch für Volatilität, also Unbeständigkeit stehen. Die agile Welt macht sich das zu Nutzen, indem die Produkte in Iterationen entwickelt werden und auf kurzfristig veränderte Anforderungen reagiert wird. Impro lebt von der Unbeständigkeit und spielt damit, um gemeinsam große Geschichten zu erschaffen.

U – Understandig – agiles Projektmanagement will allen Beteiligten Gehör verschaffen und verstehen, wer was braucht, um exzellent zu arbeiten oder zufriedene*r Kund*in zu sein. Impro ergründet die Figuren auf der Bühne, um deren Intensionen zu verstehen.
U kann auch Unsicherheit bedeuten. Damit müssen wir wohl alle immer wieder umgehen. Im Impro lernen wir, die Angst davor zu verlieren, indem wir mit dem Mindset „scheiter heiter“ einfach mal machen – könnte ja klappen. Und wenn nicht, haben wir wieder was gelernt. Zum Beispiel, dass nichts (wirklich) Schlimmes passiert ist.

C – complexity – agile Projekte sind komplex. Es gibt diverse Rollen, Kommunikationsaufgaben, Zeitschienen, uvm. Impro ist auch komplex. Als Spieler*in auf der Bühne habe ich viele Ebenen auf einmal im Blick: Wie geht es mir als private Person in Abgrenzung zu wie geht es meiner Figur? Wie geht es meine*r Spielpartner*in? Wie geht es der gespielten Figur? Wo stehen wir in der Geschichte? Was muss dramaturgisch als Nächstes passieren und welche Regieanweisung braucht es? Und – sehr wichtig – wie geht es dem Publikum? Sind sie in der Geschichte? Gibt es ein Störgefühl, das benannt werden sollte?
C- steht auch für Clarity. Klarheit ist essentiell. Wenn Du weißt, was Du tust, kannst Du tun, was Du willst (was NICHT der Freibrief ist, ein*e fiese*r Zeitgenosse*in zu sein). Das gilt für die agil transformierte Welt und auch für angewandte Improvisation – hier gibt es Regeln, Strukturen und Vereinbarungen.

A – Ambiguität – Mehrdeutigkeit. Impro macht sich Mehrdeutigkeiten zu Nutze. Spielt damit und überrascht das Publikum, indem es erwartete Reaktionen und Verhalten uminterpretiert oder in einen anderen Kontext setzt. A steht aber auch für Agilität – Flexibel und proaktiv. Das braucht man auch überall. Familiensysteme profitieren auch davon. Also eigentlich wir alle.

Leonie, Du hast so viel zu berichten! Um mehr Raum für Inhalt zu schaffen, teilen wir das Interview mit Dir in zwei Teile und machen hier einen Cut.

Freut euch auf Teil 2 dieses Interviews in ein paar Tagen!

Hier aber schon mal die Eckdaten für Interessent*innen: Die sieben Termine sind immer donnerstags vom 23.5. – 18.7.19 jeweils von 18:30-20:30Uhr. MegaPart ist in Durlach verkehrstechnisch bestens angebunden (Zur Gießerei 6, 76227 Karlsruhe). Der Kurs kostet regulär 289€, wer sich auf „#MegaImpro“ bezieht, bekommt ihn sogar für 239€. Am besten melden sich Kursteilnehmer*innen per Mail unter kontakt@leonie-michaelis.com. Hier gibt es weitere Informationen zum Kurs.

Dipl.-Ing. Viola Frankenberg
Abteilungsleiterin Recruiting & Partnermanagement
MegaPart GmbH

 


09. Apr 2019

MegaPart zum 3. Mal Gastgeber der Scrum User Group Karlsruhe

Scrum User Group Karlsruhe

MegaPart lädt zur Scrum User Group ein.

Am Mittwoch war es soweit und MegaPart öffnete zum dritten Mal seine Türen, um den Gästen der Scrum User Group ein temporäres Zuhause zu bieten. Fast 50 Leute kamen in unsere Durlacher Geschäftsräume auf dem alten Gelände der Gießerei, um sich neue Impulse zum Thema Qualitätsmanagement im agilen Umfeld zu holen.

Die Karlsruher Scrum User Group ist zertifizierter Partner der Scrum Alliance®, der größten Scrum Community der Welt. Beim Besuchen der Veranstaltungsreihe der Scrum User Group konnten unsere registrierten Besucher sogar Bonuspunkte, sogenannte Scrum Education Units®, sammeln und so ihre Scrum-Kompetenz stärken.

Die anwesenden Scrum Master, Coaches und Mitarbeiter im Qualitätsmanagement freuten sich auf den Agile Coach Daniel Hommel, der durch den interaktiven Abend mit Vortrag und Workshop führte. Durch seine Arbeit als Coach und Berater kennt dieser zahlreiche Unternehmen, die (teil-)agil arbeiten und gleichzeitig qualitativ hochwertige Produkte herstellen möchten. Dazu müssen sie klassische Qualitätsmethoden mit agilen Arbeitsweisen in der Entwicklung kombinieren. Daniel Hommel gab dazu einen intensiven Einblick, wie das gelingen kann.

Klassische Qualitätsmanagementmethoden greifen inzwischen nicht mehr immer und da gilt es, für das agile Umfeld neue Lösungen zu etablieren, die Qualität sicher zu stellen. Das wiederholende, schrittweise Vorgehen schafft Raum für neue Ideen und ermöglicht es, Fehler frühzeitig zu erkennen. Allein dies kann die Kosten durch Fehlentwicklungen reduzieren und die Fertigstellung eines qualitätsgeprüften Ergebnisses beschleunigen.

Die Teilnehmer waren begeistert, dass sie an dem Abend viel Neues lernten und gaben uns am Ende des Workshops zahlreich positives Feedback. Ein Gast resümierte zufrieden, dass er zwar schon sehr lange in dieser Thematik unterwegs sei, aber trotzdem noch einige Anregungen mitnehmen konnte.

Scrum Master

Viola Frankenberg mit Scrum Master und Agile Coach Daniel Hommel.

Der Abend schloss mit dem geselligen Beisammensein in den MegaPart-Räumen. Jede(r) hatte die Möglichkeit, sich bei Wraps und Miniquiches noch einmal zu stärken und die gemeinsamen Stunden Revue passieren zu lassen.

Die Teilnehmer fühlten sich in unseren weitläufigen Räumen sichtlich wohl und einige Teilnehmer spannen direkt Pläne, welche Veranstaltungen man in unserem großzügigen Büro mit Loftcharakter durchführen könnte. Wir haben die Anregungen gerne aufgenommen, da wir solche Events liebend gern ausrichten. Wer weiß, vielleicht bieten wir schon bald einen Open-Space-Abend, einen Improworkshop oder ein Speeddating zwischen Fimen und Kandidaten an? Die ersten Ideen sind nun geboren und wir sind selbst gespannt, zu welchen Veranstaltungen wir Kunden und IT-ler in diesem Jahr noch einladen werden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei unserem Referenten Daniel Hommel, bei allen Teilnehmern von Nah und Fern sowie bei den fleißigen Kolleginnen und Kollegen, die das Event vorbereitet und anschließend wieder für Ordnung gesorgt haben.

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH


28. Mrz 2019

Workshop „Urban Gardening zu Hause und im Büro“

 

Copyright by : Oliver Hurst, Rossistr. 2, 76437 Rastatt.

Bis auf den letzten Platz war die Naturheilpraxis Heike Berg in Wörth besetzt, als unser Geschäftsführer Harald Deinzer seinen Workshop zum Thema „Urban Gardening zu Hause und im Büro“ hielt. Sogar eine Behandlungsliege nutzten die interessierten Zuhörer als Sitzgelegenheit, um wirklich alle vorhandenen Plätze auszuschöpfen.

Harald Deinzer ging an diesem Abend komplett in seiner Referentenrolle auf und berichtete mit Freude und Elan über Nachhaltigkeit, Pflanzen zuhause und im Büro pflegen sowie die Umwandlung von Müll in wertvolle Schwarzerde. Er stellte im Rahmen des Workshops auch seine Ergebnisse und Überraschungen aus seiner letzten Gartensaison vor.

Ein Thema, das bei den Teilnehmern großes Erstaunen und Begeisterung auslöste, waren die so genannten Lakhovsky-Spulen. Die anwesenden Gäste zeigten sich überrascht, dass man so mit wenig Aufwand seine Gärtner-Fähigkeiten exponenziell steigern kann. Die Lakhovsky-Spule gilt als absolutes Zaubermittel, das in vielen Fällen Pflanzen kurz vor dem Absterben hilft, sich wieder zu erholen. Man kann sie innerhalb weniger Minuten selbst herstellen und Harald Deinzer weihte seine Gäste in den Zauber ein, wie auch sie künftig Pflanzen neue Kräfte verleihen können.

Aber auch die effektiven Microorganismen begeisterten die interessierten Gäste. Harald Deinzer erläuterte detailliert die Einsatzmöglichkeiten der effektiven Microorganismen, gab sofort einsetzbare Konzepte weiter und hatte natürlich auch Kostproben im Gepäck.

Ein drittes Highlight bildete an diesem inspirierenden Workshopabend das erntefrische Rucola-Salat-Feld mitten im Winter. Harald Deinzer zeigte Fotos seiner Frühbeete mit Rucola- und Kürbispflanzen, die Stand Februar 2019 bereits ein beeindruckendes Ausmaß angenommen haben.

Die Teilnehmer hatten den ganzen Abend über die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich einzubringen, was sie auch gerne taten. Am Ende gingen alle Gäste positiv beschwingt und mit vielen neuen Ideen nach Hause.

Wenn Sie sich auch für das Thema Nachhaltigkeit, Müllumwandlung – mit wenig Aufwand von Kompost zu nutzbarer Erde – und prächtige Pflanzen interessieren, melden Sie sich gerne bei harald.deinzer@megapart.de mit dem Header – „Aufnehmen in den Nachhaltigkeits-Newsletter“. Wir informieren Sie künftig dann unverbindlich über Aktionen und Veranstaltungen.

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH


22. Feb 2019

5 Tipps: So bleiben Mitarbeiter in der Erkältungszeit gesund

 

Gesund bleiben in der Erkältungszeit

Was kann man im Büro tun, um gesund zu bleiben?

Draußen strecken bereits die ersten Schneeglöckchen ihre Köpfchen durch die Erde und bunte Krokusse schmücken schon die Vorgärten. Die Zeichen der Natur stehen eindeutig auf Frühling.

Aber noch ist der Frühling nicht endgültig da, denn die Erkältungs- und Grippviren haben Hochkonjunktur. Die Wartezimmer bei den Ärzten sind voll und überall um uns schniefen Schnupfennasen. Eine Ansteckung scheint unumstößlich, oder? Nein, wir teilen heute fünf kleine Tipps mit großer Wirkung mit euch, damit wir alle gesund durch die Grippewelle kommen.

Fünf Tipps, um fit zu bleiben

Hier ist unsere Top 5, wie wir MegaPart-Mitarbeiter der Erkältungszeit trotzen:

1. Smoothies aus frischem Obst und Gemüse trinken

Wir bekommen jede Woche eine Bio-Kiste mit Obst und Gemüse direkt in unser Büro geliefert. Daraus zaubern wir leckere Fingerfood-Snacks, die für jeden Mitarbeiter griffbereit am Empfang stehen. Außerdem mixen wir uns aus den frischen Leckereien bunte Smoothies. Die schmecken nicht nur richtig gut, sondern versorgen uns mit jeder Menge Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelementen. Vitamin C macht zum Beispiel unser Immunsystem stark und so haben die vielen Viren keine Chance.

2. Hände schütteln muss nicht sein

Gerade in der Erkältungszeit darf man getrost auf die deutsche Sitte des Händeschüttelns verzichten. Die WHO gab in einer Studie bekannt, dass sich 80 Prozent der Krankheiten über die Hände verbreiten. Denn durch den direkten Körperkontakt haben die Viren ein leichtes Spiel und verbreiten sich in Blitzgeschwindigkeit von Kollege zu Kollege.

Die BG-Klinik Tübingen untersagt das Händeschütteln zur Begrüßung sogar ganz offiziell unter dem Motto „Lächeln statt Handschlag“.

Natürlich braucht bei uns niemand darauf verzichten, wer das nicht möchte. Das regelmäßige Händewaschen ist dann aber noch viel wichtiger als sowieso und es gilt – wie immer im Winter: Nehmt die Finger aus dem Gesicht, um mögliche Krankheitserreger nicht noch weiter zu verbreiten.

Denn auch wenn ein Kollege gesund wirkt, kann er sich schon mit einer Erkältung angesteckt haben und ihr seid dann als Nächstes an der Reihe.

3. Niesen ja, aber bitte nicht in die Hand

Wusstet Ihr, dass Nies-Tropfen bis zu zwölf Meter weit fliegen können? Und zwar nicht nur geradeaus. Sie verbreiten sich als eine Art Gaswolke im gesamten Zimmer.

Früher hielt man sich die Hand vor den Mund, wenn man niesen musste. Das ist schon einmal nicht schlecht, aber so landen die Erreger alle in der eigenen Hand. Und nach dem Niesen verteilen wir die Viren munter an Türklinken, Telefonhörern und der Kaffeemaschine.

Heutzutage raten Experten deshalb dazu, in die Armbeuge zu niesen. Daran halten wir uns bei MegaPart auch – nun gut, zumindest die meisten. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

So bleiben die Viren in der Armbeuge und trocknen da nachweislich schneller aus als an glatten Bürooberflächen.

4. Regelmäßig lüften

Wir lüften unsere Büroräume regelmäßig, um frische, kühle Luft hereinzulassen und die Viren in die Kälte hinauszuschicken. Durch die etwas feuchte Winterluft trocknen unsere Schleimhäute nicht allzu sehr aus und sind nicht so anfällig für Erkältungsviren.

Die trockene Heizungsluft ist anstrengend für die Atemwege, daher ist es für den ganzen Körper wichtig, die Luft im Büro regelmäßig auszutauschen.

5. Mit einer Triefnase nicht ins Büro kommen 

Wer bei uns eine ordentliche Erkältung hat, kuriert sich zuhause aus oder bleibt zumindest im Homeoffice. So macht die Erkältung nicht die große Runde im Büro und man gibt dem Körper Zeit, sich zu erholen.

Das geht natürlich nicht immer, beispielsweise wenn sehr wichtige Termine anstehen. Wer unbedingt ins Büro kommen muss, sollte von den Kollegen am besten etwas Abstand halten und immer fleißig die Hände waschen.

Wir wünschen allen Kollegen, Kunden und Freelancern, dass sie auch in den letzten kühlen Wochen fit bleiben.

Der Frühling ist zum Greifen nah, sicherlich ist auch die letzte Grippewelle bald überstanden.

Miriam Fuz
Business Development/Marketing
MegaPart GmbH